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Gut zu wissen!


1. Warum Flugsimulation?


Ohne PPL, ATPL usw. (Fluglizenz) darf man nicht selber fliegen, das ist klar.
Nach 9 / 11 (Die Angriffe mit Verkehrsflugzeugen auf New York) kann man während des Fluges nun leider nicht mal mehr in die Cockpits schauen.
Wer aber nun mal in die Rolle eines Piloten schlüpfen möchte, Spaß, oder Interesse am Fliegen, etwas Ultra-Spannendes erleben möchte, hat nur wenige Möglichkeiten.

Entweder macht man eine Fluglizenz, das kostet aber nicht gerade wenige Geld. Außerdem muss man je nach Lizenz eine bestimmte Anzahl von Flugstunden im Jahr nachweisen, sonst erlischt diese Lizenz. Die Kosten für die Miete eines Kleinflugzeugs ist auch nicht gerade billig.
Mann kann aber heutzutage auch zu einer Flugschule gehen und dort unverbindlich, also ohne einen Vertrag für einen Lehrgang zu unterschreiben, mit einem Fluglehrer fliegen. Das geht aber nur für Ultraleichtflugzeuge, kleinere Ein- bzw. Multimotorenflieger (Cessna, Piper etc.), Hubschrauber usw.!
Aber Achtung, das ist eine wirklich tolle Sache, wir lieben Fliegen, keine Frage und real ist natürlich real! Jedoch wird man hier keinen Start und keine Landung selbst durchführen dürfen, da dies die gefährlichsten Flugphasen sind und in jedem Fall einiges an Können abverlangen. Das Risiko, den Flug-Neuling alleine starten und landen zu lassen, geht kein klardenkender Fluglehrer ein, es ist abgesehen davon auch VERBOTEN!
Also steuert man das Flugzeug lediglich in der Luft, unter der Kontrolle des Fluglehrers! Dennoch ein echt tolles Erlebnis, was jeder mit Spaß am Fliegen mal tun sollte.
Im Ausland ist es sogar möglich, für einen 5-stelligen Betrag, mal in einem Kampfjet mitzufliegen. Wer dann noch etwas Geld über hat, der darf auch mal selbst (natürlich auch hier nur in der Luft) kurz ans Steuer. Aber bitte alte Sachen anziehen, eine große Tüte mitnehmen und möglichst vorher nichts essen, denn die meisten sehen das nach wenigen Minuten dann wieder. Kein schöner Gedanke, ich weiß!
Was kann man also machen, wenn man mal komplett selbst steuern möchte, einen Flug von Anfang bis Ende, also mit der Vorbereitung des Flugzeugs, dem Rollen am Boden, inklusive Start und Landung, absolvieren möchte?
Ja, Richtig, Flugsimulation ist der Begriff dafür, oder bei Flightdeck L.E. – Flugtraining und Flugsimulation – Next Generation!
Doch Flugsimulation ist nicht gleich Flugsimulation. Was solltest Du beachten?

 

2. Die Flugzeuge und Technik dahinter

 

a) Motion – System
Dabei handelt es sich um eine Bewegungsplattform, auf dieser befindet sich das komplette Cockpit.
Diese Plattform bewegt sich entsprechend der Steuerung des Piloten mit, so dass man diese Bewegung auch körperlich und nicht nur optisch wahrnimmt.
Jedoch kann ein Motion-System nicht die Bewegung eines echten Flugzeugs nachbilden, da die Motion lediglich eine bestimmte Neigung in alle Richtungen von in der Regel 20 – max. 30 Grad machen kann. Das bedeutet, beim Start „kippt“ die Motion-Plattform das Cockpit nach hinten, mit einem Winkel von max. 30 Grad, so dass man als Pilot ebenfalls etwas nach hinten in den Sitz „fällt“.
Die Kräfte die bei einem echten Flugzeug, oder gar Kampfjet entstehen (wo einem die Luft wegbleibt) werden nicht annähernd erreicht.
Einige Anbieter werben mit der Aussage „Fliegen ohne Motion, das ist wie Schwimmen ohne Wasser“! Wir sagen - Jein!

Nein, denn …
Bei einem Verkehrsflugzeug fliegen wir in der Praxis (und in der Regel) nicht mit mehr als 30 Grad Anstellwinkel (Pitch genannt, also Nase hoch beim Start) und in Kurven (Banking genannt, also Schräglage über die Längsachse), eher noch etwas weniger!
Warum? Fliegen soll entspannt sein, nicht einer „Achterbahnfahrt“ gleichen! Viele Menschen steigen ungern in ein Flugzeug ein, vor allem wegen der Bewegung, empfinden starkes Unbehagen. Dem will man in jedem Fall entgegenwirken, also werden unnötige harte Bewegungen vermieden, sanfte Flugmanöver geflogen.

Ja, denn …
Bei einem Kampfflugzeug ist das etwas anders. Hier muss man mit unter sehr schnell sein. Die Fluggeschwindigkeit ist sehr hoch, man muss Hindernissen schnell ausweichen, ggf. auch „feindlichen“ Flugzeugen parieren. Die Bewegungen sind hier im absoluten Extrembereich, es wirken Kräfte mit bis zu 15 g, in der Regel niedriger, so bei 6 g. Das bedeutet, es wirkt das 6-fache des eigenen Körpergewichts auf den Piloten ein. Dafür muss man „gebaut“ sein, das geht nur mit hartem Training, körperlicher Fitness und Spezialanzügen.
Ein Motion-System bei einem Kampfjet-Flugsimulator erreicht auch hier niemals diese Kräfte auch nur ansatzweise. Jedoch „fliegt“ man bei einer ordentlichen Motion schon heftig hin und her, je nachdem wie man steuert.
Fazit:
Motion ist eine tolle Sache, jedoch bei einem Verkehrsflugzeug, oder Kleinflugzeug nicht wirklich nötig. Es kommt hier vielmehr auf das Visual (also die Projektion), das geschlossene Cockpit (also ohne festen Bezugspunkt nach außen) an. Das Gehirn glaubt den Augen mehr, als dem Körper. Wen die Augen der Meinung sind, wir bewegen uns, der Körper das aber gar nicht so registriert, glaubt das Gehirn erst mal den Augen und der Mensch glaubt sich zu bewegen.
Beim Kampfjet gehört es schon eher dazu, hier geht es deutlich heftiger zur Sache und durch die Bewegung, auch wenn diese effektiv geringer ist als in der Realität, unterstreicht der Körper durch die Empfindung der Bewegung das Fliegen.
Motion bei Klein- und Verkehrsfliegern: NEIN, Bei Kampfjets: JA

 

b) Original Teile, Original Cockpit
Natürlich ist es toll zu sagen, es ist ein „Original“-Cockpit. Das kann dieses Flugzeug sicher auch tolle Geschichten aus seiner realen Flugzeit erzählen.
Jedoch übertreiben hier viele Anbieter unermesslich!
Ein komplettes, voll ausgestattetes Cockpit bekommt man gar nicht, oder es ist unbezahlbar. Darüber hinaus sind die Cockpits nach ihrer in der Regel 30-jährigen Nutzung einfach „Schrott“ und außerdem sind nicht unwesentliche elektronische Umbauten nötig, um die Technik für einen Simulator tauglich zu machen. Die Tickets wären dann, durch die enormen Investitionskosten auch entsprechend teuer.
Das ist auch überhaupt nicht nötig, ein Original-Cockpit, oder Original Teile zu verbauen, da es heute weltweit viele Anbieter und Hersteller von sogenannten Replikas gibt.
Replikas sind Cockpits, Module, Steuereinrichtungen, Schalter und Lampen, die in Optik und Funktion dem Original täuschend ähnlich sind. Diese Teile kosten dann natürlich deutlich weniger in der Anschaffung, sind selbstverständlich für die Luftfahrt nicht zugelassen, aber was das Wichtigste für unsere Flug-Gäste ist, sie sind in Optik, Funktion und Haptik wie das Original.
Es ist also schön, wenn man Original-Teile im Cockpit hat, keine Frage. Jedoch sollten man bei diesen teilen nicht gleich auf den ersten Blick sehen, dass die schon 30 Jahre als sind und man Angst hat, dass sich das Teil gleich in seine Bestandteile zerlegt, wenn man es anfasst. Also muss man diese Teile in der Regel aufwändig instand setzen und wieder Chic machen. Auch wir haben Original-Teile, klar doch, aber das sind nur wenige, weil die Replikas einfach für die Flugsimulation oft besser geeignet sind und (bitte nicht weitersagen) weil es keine merkt, dass wir „Fälschungen“ verbaut haben, auch die „echten“ Piloten nicht. Wir sind so dicht am Original dran, näher geht es kaum!
Das ist Flightdeck L.E. Flugsimulation Sachsen – Next Generation, Virtual is not enough for us

 

c) Cockpit Gestaltung
Wenn man sich die Cockpits für Flugsimulation anschaut, egal ob für den heimischen „Hobby-Keller“, oder für den Eventbereich, dann sind diese oftmals nach hinten offen wie ein „Scheunentor“!
Das ist zwar toll für die Gäste, die von hinten zuschauen, diese haben vollkommen direkte und freie Sicht auf das Geschehen im Cockpit.
Doch bei uns spielt der Gast-Kapitän die „erste Geige“, das ist unsere Hauptperson und daher wollen wir das echte Cockpit Feeling nicht missen und vermitteln. Die enge im Cockpit, also geschlossene Rückseite mit originalgetreuen Cockpittür, sind für uns extrem wichtige Details.
Damit natürlich auch die Begleitpersonen unserer Gast-Kapitäne zuschauen können lassen wir die Cockpittür die gesamte Zeit offen. Darüber hinaus haben wir eine Full-HD-Weitwinkelkamera im Cockpit, diese zeichnet den Flug auf Wunsch auf und überträgt das Bild auf einen großen TFT-Bildschirm in die Kabine. Den Gästen in der Kabine entgeht dadurch nichts, auch nicht der kleinste Fehler ihres Piloten.
naja, eben Flightdeck L.E. – Flugsimulation Sachsen – Next Generation, Virtual is not enough for us

 

d) Visual – Systeme
Viel wichtiger als Motion, Original-Teile etc. ist das visuelle System, Also das Außenbild der Simulation.
Bei unserem Airbus wird das von 5 HD-Beamern auf über 60 m² Projektionsfläche übertragen, so dass es keinen Fixpunkt nach außen gibt. Man sieht also keine Decke des Raumes, keine Tür, keine „echten“ Personen draußen rumlaufen usw.
3 Beamer sorgen für das richtige Bild im Cockpit, auf ca. 30 m² mit einer Sicht von ca. 260 Grad, die 2 anderen Beamer versorgen jeweils die 7 Fenster pro Seite mit dem passenden Bild. Wenn man sich im Cockpit, oder der Kabine nicht gerade mächtig verrenkt kann man kein Ende der Projektion erkennen. Dadurch entsteht bereits beim Pushback (dem zurückschieben des Flugzeuges durch die Boden-Crew am Flughafen) das Gefühl, wir rollen zurück, also wir bewegen uns doch wirklich.
Noch deutlicher wird es dann beim Start und spätestens in der ersten Kurve haben sich schon viele ganz schnell irgendwo festgehalten, oder wieder hingesetzt (Anschnallzeichen waren ohnehin noch an), um nicht „umzufallen“. Sehr viele unsere Gäste glauben uns nicht, dass wir uns nur mit der Erde mit bewegen, also selbst keinen Millimeter. Genau das ist das Ziel und das haben wir erreicht,
Flightdeck L.E. - Flugsimulation Sachsen – Next Generation, Virtual is not enough for us

 

e) Sound Systeme
Mit dem richtigen Sound unterstreicht man alles noch mal. Der Sound sollte nicht aus der „Gießkanne“ kommen, es muss natürlich realistisch sein. Ob das die Geräusche der PTU beim Starten der Motoren sind, das Aus-, oder Einfahren des Fahrwerks, die Luftgeräusche beim Fliegen mit Höchstgeschwindigkeit, es muss zur Flugphase passen und aus allen Ecken hörbar sein. Wir haben unzählige Lautsprecher verbaut, die ein nicht zu ortenden Soundkulisse schaffen. Unterstrichen wird das Ganze durch mehrere Bass-Shaker, die richtig positioniert für ordentlich Vibration sorgen, so dass man das Aus- und einfahren des Fahrwerks, das Aufsetzen auf die Landebahn und vieles mehr auch in den Knochen spürt.
Der Funkverkehr, das ATIS sind im Cockpit zu hören, wir können mit dem ATC sprechen (Flugsicherung, natürlich nicht die echte), der Gast-Kapitän kann zu seinen Begleitpersonen in die Kabine sprechen, sich vorstellen und einen angenehmen Flug und Aufenthalt an Board von Flightdeck L.E. wünschen. Nicht mehr und nicht weniger, als in der Realität.
Das ist Flightdeck L.E. Flugsimulation Sachsen – Next Generation, Virtual is not enough for us

 

f) Flug-Physik
Eines der teuersten Bestandteile eines vernünftigen Flugsimulators ist die Software, die für die Flugphysik verantwortlich zeichnet. Dieser Teil liegt deutlich im 5-stelligen Bereich und sorgt dafür, dass sich der Simulator nicht wie ein „Computerspiel“ verhält, sondern wie ein echtes Flugzeug.
Es gibt preiswerte Lösungen, da fliegt dann eben ein Airbus A320 mit 70 Tonnen genau so wie ein Ultraleichtflieger, oder Segelflieger. Will man das? Nein, natürlich nicht. Bei uns stimmt die Flug-Physik, es trainieren ja auch reale Verkehrspiloten hier. Außerdem sollen unsere Gäste nicht den Eindruck gewinnen, es sei kinderleicht ein Flugzeug zu fliegen, denn das ist es nicht!
Wir sind dicht dran am Original, das ist Flightdeck L.E. Flugsimulation Sachsen – Next Generation, Virtual is not enough for us

 

g) Flugsimulator, oder Landschaftssimulator?
Ist es wichtig was man nach außen sieht, wie realistisch alles ist?
Diese Frage stellen wir uns auch ab und zu, die Antwort darauf ist gar nicht so leicht.
Zuerst einmal die Kernaussage, wir wollen Flugsimulation und nicht Landschaftssimulation anbieten.
Das bedeutet, wir sehen nicht wie es „in echt“ ausschaut, es sind keine echten Live-Sattelitenbilder (ändert sich vielleicht etwas mit dem Erscheinen vom FS2020), aber es sieht sehr real aus.
Die Darstellung außen wird berechnet und künstlich generiert, ist also oftmals nicht ganz auf dem Tagesaktuellem Stand. Wir sehen auf jeden Fall und das ist das Entscheidende, alle relevanten Flughäfen (über 24.000 Weltweit), mit Ihren Start- und Landebahnen, zum großen Teil auch mit den echten Gebäuden. Wir sehen die Ortschaften, die Seen, Flüsse und Meere, wir sehen Häuser, Bäume und Berge. Man erkennt viele bekannte Objekte, ob nun den Eifelturm in Paris, der Burj Khalifa in Dubai, die Golden Gate in San Francisco, den Central Park, oder die Freiheitsstatue in New York und vieles mehr.
Es geht aber nun mal um das Fliegen als solches, also legen wir Wert darauf, dass die Flughäfen, insbesondere die Start- und Landebahnen dem Original gleichen. Wir fliegen mit originalen Navigationsdaten wie ein echter Flieger, wir fliegen auch mit realem Wetter. Wenn es also jetzt gerade in Dubai wieder einen Sandsturm gibt, dann haben wir auch im Simulator eingeschränkte Sicht, wenn es auf Male regnet, dann wir unser Karibik Flug bei Regen stattfinden. OK, wir sind ja ein Simulator und haben ein paar Vorteile gegenüber dem echten Flugbetrieb. Ein Absturz verletzt nur den Stolz des Piloten, wir können alles noch mal auf „null“ setzen und neu versuchen, wir können die Nacht zum Tag machen, wir können aus Regen Sonne machen, ganz wie unser Gast-Kapitän das möchte, denn er bestimmt den Ablauf, er bestimmt den Flugplan, er bestimmt den Start- und Ziel-Flughafen. Wir helfen und empfehlen natürlich in jeder Situation gerne, doch wie in der Realität, der Kapitän trifft die Entscheidungen, er hat die Gesamtverantwortung, er entscheidet.
Bei Flightdeck L.E. bist Du der Kapitän, Du bist die Hauptperson, es ist Dein Airlebnis, darum geht es, bei Flightdeck L.E. Flugsimulation Sachsen – Next Generation, Virtual is not enough for us